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Mittwoch, 21. März 2018

Fazit unserer Weltreise 3.0. Letzter Blogeintrag


Nach ca. 110.000 Kilometer, einmal rund um den Globus, per Flugzeug, mit dem Auto, per Schiff und zu Fuß, sind wir nach 377 Tagen in fremden Betten, wieder zu Hause angekommen. Wieder mal haben wir jede Menge erlebt. Neue Kulturen kennen gelernt, faszinierende Landschaften besucht und mit offenen Mund und großen Augen gestaunt.
Wir haben noch einmal alles gegeben um so viel wie möglich in uns aufzusaugen.
Aber wir haben auch gemerkt, dass wir hier und da an unsere Grenzen gekommen sind. Das Alter geht nicht spurlos an uns vorbei. Und wir haben uns gesagt: Das war unsere letzte große Reise. Nach mittlerweile 50 durchreisten Ländern versuchen wir ab jetzt kürzer zu treten. Das heißt nur noch normale Urlaubslänge, wie es die meisten Menschen tun. Ob wir das Versprechen halten können, wissen wir auch noch nicht.
Da wir mittlerweile Oma und Opa geworden sind, ist auch das Heimweh, als wir unterwegs waren, mit der Zeit immer stärker geworden. Vor allem bei Annette. Aber nicht nur unsere Familie wurde vermisst, auch unsere Freunde. Es ist zwar heute wirklich einfach über Kontinente zu kommunizieren, auch mit bewegten Bildern, aber es ist nicht das selbe, als wenn sie leibhaftig vor einem stehen.
Wo warten die schönsten Plätze? Überall dort wo wir mit dem Camper unterwegs waren. Namibia, mit seiner unendlichen Weite und der spärlichen Besiedelung, USA mit seinen grandiosen Landschaften. Die Hochebenen in den Anden in Bolivien, wo wir vor staunen kaum den Mund zu bekommen haben, aber auch wegen der Atemnot. Auf 5.000 Metern Höhe, ist die Luft ziemlich dünn. Machu Picchu in Peru. Die Ruinenstadt der Inka auf einem Bergrücken auf 2.400 Metern Höhe. Mittelamerika mit seinen wunderschönen Küstenlandschaften. Guatemala und Mexiko wo wir viel von der alte Mayakultur gesehen und gelernt haben. Unterirdische und überirdische Cynoten in Mexiko (eingestürzte Kalksteinlöcher, die mit Süßwasser gefüllt sind) in denen wir in glasklaren Wasser schwimmen konnten. San Francisco in den USA. Eine Stadt zum verlieben, wenn sie nur nicht so teuer wäre. Las Vegas in den USA. Ein rieseiger Spielplatz für Leute mit zu viel Geld in den Taschen, die Abends leuchtet und blinkt wie ein riesiger Rummelplatz.
Asien mit seinen Tempeln und Pagoden, an denen wir uns nicht satt sehen können. Und natürlich das asiatische Essen.
Was hat uns nicht so gut gefallen? Das wir, in unserem fortgeschrittenen Alter, so manches Mal an körperliche Grenzen gesoßen sind.
Neuseeland. Hat uns leider nicht so fasziniert wie wir es von den meisten Leuten und Freunden gehört haben. Zwar ist sie wirklich wunderschön grün und Schafe und Kühe gibt es im Überfluss, aber die Landschaften hier, können wir größtenteils auch in Europa sehen und spüren.
Was wir auch schon auf unseren anderen Reisen mit nach Hause genommen haben, ist die Erkenntnis, dass wir in Deutschland in einer Gesellschaft leben, die es in den wenigsten Ländern dieser Welt gibt. Wohlstand, Sicherheit und Freiheit sind drei unschlagbare Argumente für unser Land. Dessen sollte man sich bewusst sein und behutsam damit umgehen. Und habt Spaß. Jede Menge Spaß. Spaß und Neugier bringt jeden weiter.
Eines steht auf jeden Fall auch fest. Wir bereuen nicht unsere Jobs aufgegeben zu haben um uns unsere wunderschöne Erde anzusehen. 

Jeder hat im Leben sein Päckchen zu tragen.
Annette 15kg, Andreas 20kg
Namibia

 Brasilien

Argentinien

Chile

Bolivien

Peru

Costa Rica

Nicaragua

Honduras

Guatemala

Mexiko

USA

Neuseeland

Phillipinen

Myanmar

Thailand

Sonntag, 18. Februar 2018

Thailand: Koh Lanta, Phuket

Unser Shuttle setzt uns auf Koh Lanta direkt am Hotel ab. Unser Hotel liegt direkt am Klong Nin Beach. Breiter Strand, keine Sandmücken und ruhiges, klares Wasser. Ein paar chillige Bars und Restaurants mit ruhiger Musik im Hintergrund, wo man bei einem kühlen Cocktail den Sonnenuntergang genießen kann. Feuershow am Abend und Papierballon steigen lassen in der Dunkelheit. So muss Urlaub.
Wir genießen die Tage ohne viel Aktion. Auf den letzten Metern unserer Reise soll es ein wenig ruhiger zu gehen. Gesehen haben wir genug auf dieser Welt (fürs erste). Und da Andreas immer noch ein wenig gehandikapt ist mit seinem Schnitt in der Handfläche, sind Wasseraktivitätet ein wenig eingeschränkt. Rolf ist da ein wenig untriebiger. Tauchen und mit dem Moped über die Insel düsen, auf der Suche nach den Märkten mit exotischen Essensangebot.
Am letzten Tag fahren Andreas und Rolf zur Khao Mai Kaew Höhle. Hier waren wir schon 2010. Eine verwinkelte Höhle, in der man ohne Führer nicht hinein darf. Sie verlangt einem körperlich einiges ab. und wenn man raus kommt, sieht man aus wie eine kleine Drecksau. Rolf war von den engen Stellen, bei denen man nur bauchwärts voran kam teilweise nicht so begeistert. Aber ein Zurück gab es nicht mehr.
Koh Lanta ist für uns definitiv die schönste Insel von allen Inseln in Thailand. Sie hat wunderschöne ruhige und Sandmücken freie Strände und bietet trotzdem einiges an Aktivitäten.
Unsere letzte Station heißt Phuket. Auch hier waren wir 2010 schon einmal. 
Per Fähre und Minibus fahren wir nach Paton auf Phuket. Unser Hotel liegt am Rand der Stadt und somit ruhig. Aber leider nur bis wir schlafen gehen. Dann merken wir Bettwanzen. Man kann sie übers Bett krabbeln sehen und einige haben sich an unseren Blut auch schon gütig getan. Das sieht man wenn man sie zerquetscht. An Schlaf ist diese Nacht nicht mehr zu denken. Nur noch an Wanzenbisse.
Am nächsten Abend sieht man das ganze Ausmaß vor allen bei Annette am Körper. Sie wurde so richtig malträtiert. 
Der erste Tag beginnt mit Hotelsuche. Kein guter Start. Zumindest finden wir was um die Ecke und bekommen auch unser Geld im alten Hotel zurück.
Wir leihen uns einen Roller und fahren zum Big Buddha, der für uns immer noch einer der schönsten in Thailand ist, wie er da in seinem Marmorkleid sitzt. 
Am zweiten Tag besuchen wir das Aquarium auf Phuket. Klein ab sehr schön. Danach geht es zum Wat Chalong. Hier sind unzählige Buden mit Essen und sonstigen Kram aufgebaut. Das chinesische Neujahrsfest wird auf Phuket ausgiebig gefeiert. Knaller werden gezündet, die so laut sind, dass man garantiert einen Tinitus bekommt, wenn man daneben steht. Dagegen sind deutsche China Böller, laut wie Knallerbsen. Vor den Häusern und Geschäften werden Gaben dargebracht und für Glück im neuen Jahr gebetet. 
Am vorletzten Tag fahren wir zu unserem Lieblingsstrand von 2010. Den Nai Harn Beach. Hier hat sich nichts verändert, außer das er fest in chinesisch - russischer Hand ist. 
Wir machen noch eine Schnorcheltour und fahren zur Insel Koh PiPi, wo auch der Film die Insel mit Leo Dicaprio gedreht wurde. Die Bucht ist mittlerweile so überlaufen, dass sie die Touristenmassen gar nicht mehr aufnehmen kann. Korallen und Landschaft sind ziemlich in Mittleidenschaft gezogen. Als Maßnahme wird ,die Bucht in der Nebensaison geschlossen. Nur warum Nebensaison?? In der Hauptsaison würde es Sinn machen. Aber auf das Geld im Hauptgeschäft will keiner verzichten, bis alles zerstört ist. 
Wird Zeit das wir ins ruhige Hannover kommen, wo höchstens ein paar Touristen aus Sarstedt im Sommer zum Limmern auf die Limmerstraße kommen. Das einzige was hier zerstört wird, ist eine leere Bierflasche auf dem Gehweg.


Chillen, Sonnenuntergang, Bierchen und Cocktail. Geile Kombi auf Koh Lanta

Sonnenuntergang auf Koh Lanta

So muss Beach. Koh Lanta

Strandimpression auf Koh Lanta

Makaken im Nationalpark auf Koh Lanta

Wanderung im Nationalpark von Koh Lanta

Am südlichsten Zipfel von Koh Lanta

Abgefahrerene Palme auf Koh Lanta

Wo man hinschaut, Traumstrände auf Koh Lanta

Rolf lässt einen Ballon auf Koh Lanta steigen.

Feuershow am Strand von Koh Lanta

Rolf auf dem Weg zur Khao Mai Höhle auf Koh Lanta.

Rolf auf dem Weg durch die Khao Mai Höhle auf Koh Lanta.

Schnecken und Muschelauswahl auf dem Foodmarkt von Phuket.

Granatapfelimpression auf Phuket

Am Big Buddha auf Phuket

Blick vom Big Buddha auf Phuket Küste

Bettwanzenbisse. Nur eine kleine Auswahl am Körper von Annette.

Einsiedlerkrebs im Aquarium von Phuket

Großmaul im Aquarium von Phuket

Wat Chalong auf Phuket

Kein Platz mehr zum Baden auf Koh Pipi

Der letzte Tag am Beach auf unserer Reise durch das Wunderlang Erde.


Donnerstag, 8. Februar 2018

Thailand: Koh Tao und Koh Samui

Von Koh Chang fahren wir mit Bus und Fähre in 26 Stunden nach Koh Tao. Was für ein Ritt. Die Nacht im Bus war nicht sehr angenehm, weil jede Menge junges Volk einfach nicht schlafen wollte, sondern quatschen viel geiler fand. Oh, wie süß ist die Jugend. Alte Leute können da nicht mithalten.
Vom Pier werden wir von dem Hoteleignen Pickup abgeholt. Das ist wenigstens ein Trost. Wir können auch sofort einchecken. Unsere Bungalows sind direkt am Felsen mit Blick auf das Meer und dem Sonnenuntergang. Das ist sehr geil. 
Wir verbringen die Tage mit schnorcheln, tauchen und in der Sonne faulenzen. Rolf sitzt die meiste Zeit auf dem Moped und düst über die Insel.
Leider schneidet sich Andreas beim Schnorcheln in die Handfläche an einer Koralle und muss mit 12 Stichen genäht werden. Damit ist für ihn das Badevergnügen auf den letzten Metern der Reise vorbei. 
Mit dem Katamaran Schnellboot geht es weiter nach Koh Samui. Unsere Bungalows liegen im ruhigen Süden der Insel. Ruhig leider nur bedingt, da sie an der Ringstraße der Insel liegen und die ist zeitweise doch stärker frequentiert. Und worüber sich Andreas dann doch aufregt und Rolf es leider ganz ok findet, ist, das die Bungalows laut booking.com nicht da stehen, wo sie eigentlich stehen sollen. Nämlich am Meer an einer abgelegenen Seitenstraße und nicht an der Hauptstraße. Da kann auch ein noch so netter Typ an der Rezeption nichts raus hauen.
Mit geliehenen Mopeds geht es zuerst zum Wat Khunaram. Hier kann man die mumifizierte Leiche des Mönches Luang Phor Daeng betrachten. Der Legende nach soll er seinen Tod ein paar Tage genau vorher gesagt haben und das seine Leiche nicht verwesen wird. Selbstmumifizierung ist möglich und wurde schon im 5. und 6. Jahrhundert bei den Chinesen praktiziert.
Weiter zu einigen Wasserfällen und zum Secret Buddha Garden, oder auch Magic Garden genannt. Hier schuf der Obstbauer Nim Thongsuk 1976 an einem Bachlauf einen Garten mit vielen Figuren aus der Mythologie des Buddhismus. ist ganz nett anzusehen.
Am Abend ist Nachtmarkt in Lamai angesagt. Rolf probiert mal wieder das eine oder andere undefinierbare Essen aus.
Wir besuchen den Big Buddha im Nord-Osten der Insel. Wir haben zwar schon größere gesehen, aber er ist ganz imposant, Nur die vielen respektlosen Touris, die mit zu kurzer Hose, Spagettiträger-Shirt und Bauchfrei hier rum laufen finden wir einfach zum kotzen. 
Wir fahren zum Wasserfall Namuang 2. Soll eine Fallhöhe von 80 Meter haben. Hat er auch, aber in Kaskaden. Um die volle Pracht zu sehen, muss man allerdings ein wenig über die Steine klettern. 
Am letzten Tag fahren wir noch zum Wat Plai Laem. Hier stehen eine lachende Buddha Statue und eine Statue der Göttin Guanyin. Die Göttin der Barmherzigkeit. Außerdem fahren wir auf teilweise kaum befahrbarer Piste mit dem Moped zum Tempel Pra Putte Teepangkorn. Hier steht eine große Buddha Statue und man hat außerdem einen Super Blick auf die Bucht von Lamai. Wenn die Touristen, die mit den 4x4 Pickups hier hoch gekarrt werden nicht die ganze Zeit auf den Glocken einhämmern würden, die um die Statue hängen um Glückseligkeit zu erfahren, könnte man den Ort durchaus genießen.
Unsere nächste Station heißt Koh Santa. 

Auf der Fahrt nach Koh Tao wieder mal durch Bangkok

Rolf testet Moped mit Beiwagen am Pier nach Koh Tao

Am Beach auf Koh Tao

Inselbewohner auf Koh Tao

Sonnenuntergang am Beach von Koh Tao

Wandern in den Hügeln von Koh Tao

An der Ostküste von Koh Tao

Mit Korallen sollte man sich nicht anlegen. Mit 12 Stichen geflickt.

Auf dem Weg zum Wasserfall auf Koh Samui

Impression am Wasserfall auf Koh Sami

Im Secret Buddha Garden auf Koh Samui

Tintenfischspieß auf dem Nachtmarkt auf Koh Samui

Unter Freunden auf Koh Samui

Wolkenimpression beim Big Buddha auf Koh Samui

Elefantenwaschanlage auf Koh Samui

Am Wasserfall Namuang 2 auf Koh Samui

Unser täglich Frühstück auf Koh Samui.
Nudelsuppe mit Hühnchen, Schweinebällchen, frittierter Schweinespeck und geronnene Blut.
Dazu Sojasprossen und Koriander.
Schmeckt richtig lecker.

Am Strand auf Koh Samui

Wat Plai Laem. Die zwölfarmige Göttin Guanyin, Göttin der Barmherzigkeit.

Kleintransporter auf Koh Samui